Zur Geschichte des Films:

Es sind Sommerferien. Eine Gruppe von jungen Teenagern aus verschiedenen Gesellschaftsschichten trainiert hart, um sich ihren großen Traum erfüllen zu können einmal in einem Musikvideo ihres Hip-Hop-Idols mittanzen zu dürfen. Als die Chancen ziemlich gut stehen, dass sie die letzte Runde des Vortanzens auch noch überstehen, müssen sie erfahren, dass anstelle des alten Bahnhofgeländes, auf dem sie schon seit Jahren trainieren, ein riesiger Kinoklotz errichtet werden soll. Mit Hilfe einer zuerst belächelten Ballerina und dem Überbordwerfen von Vorurteilen, deckt die Bande ein Korruptionsverbrechen auf. Das Blatt beginnt sich zu wenden. Die Gruppe kann sich wieder vollkommen auf ihr Vortanzen konzentrieren. „Freundesgleis“ ist eine Geschichte, die zeigt, wozu eine Gruppe Heranwachsender in der Lage ist, wenn die großen Themen der Pubertät, wie Gerechtigkeit, Freundschaft, das Suchen einer gemeinsamen Identität und die erste große Liebe zusammenwirken - voller Leidenschaft, voller Intensität, voller Abenteuer.



Über das Projekt "Sommerfilm 2011":

Der Film „Freundesgleis“ ist ein Projekt, das im Juni 2011 begann. Initiatoren sind die beiden Drehbuchautoren Elisabeth Schramm und Tobias Adam. Sie hatten die Idee in den Schulsommerferien ein Filmprojekt anzubieten, in dem vor allem Jugendliche mitwirken sollten, die nicht in die Ferien fahren konnten. Da lediglich gut 5.000 Euro aus Spendengeldern eingingen, wurde das Team ausschließlich aus Mitgliedern zusammengestellt, die ehrenamtlich und aus Spaß am Filmen mitarbeiteten. Durch Kontakte im Freundeskreis und einem Aufruf bei Facebook konnten alle wichtigen Positionen wie Kamera, Ton, Maske, Kostüm und Schnitt mit fachlich kompetenten Personen besetzt werden. Fast alle Mitwirkenden befinden sich noch in der Ausbildung. Professionelle Licht-, Ton- und Kameratechnik wurde von diversen Firmen kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

Nach 30 Drehtagen, mit über 60 gecasteten Schauspielern, die fast ausschließlich in Hamburg-Bergedorf stattfanden, und über 90 Stunden Filmmaterial, das in gut 500 Schnittstunden auf 60 Minuten zusammengekürzt wurde, steht nun ein Film, der im Juni 2012 im Abaton-Kino Premiere feierte. „Das Projekt war eigentlich wesentlich kleiner und überschaubarer angelegt und hat sich dann aber irgendwie zu einer großen Sache entwickelt“, so Drehbuchautorin und Regisseurin Elisabeth Schramm.